
Viele Photovoltaikanlagen erzeugen im Tagesverlauf deutlich mehr Strom, als im Haushalt direkt verbraucht wird. Besonders zur Mittagszeit entsteht häufig ein Überschuss, der ohne zusätzliche Maßnahmen ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Doch angesichts niedriger Einspeisevergütungen stellt sich für viele Betreiber die Frage: Wie lässt sich dieser überschüssige Solarstrom möglichst wirtschaftlich im eigenen Gebäude nutzen? Die Antwort liegt meist in einer Kombination verschiedener Strategien.

Betriebsleiter und Produktexperte
Eine einfache Möglichkeit ist es, Strom gezielt dann zu nutzen, wenn die PV-Anlage hohe Leistung liefert. Typische Verbraucher sind:
Waschmaschine
Trockner
Geschirrspüler
Das Problem: Der Strombedarf im Haushalt passt zeitlich nicht immer zum PV-Ertrag. Viele Geräte laufen abends oder morgens – nicht zur Mittagszeit. Deshalb bleibt diese Strategie in der Praxis begrenzt.


Nutze deinen PV-Strom nicht nur für Strom, sondern auch für Wärme. Hier erfährst du, warum Power-to-Heat-Systeme effizienter arbeiten als einfache Heizstäbe – und wie du Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Systemeffizienz gezielt steigerst.
Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Strom direkt zur späteren Nutzung. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote deutlich.
Allerdings sind Batteriespeicher mit vergleichsweise hohen Investitionskosten verbunden. Zudem ist die Speicherkapazität begrenzt – häufig im Bereich von 5 bis 15 kWh. Ist die Batterie voll, wird weiterer Überschuss weiterhin eingespeist.

Das Laden eines Elektrofahrzeugs mit eigenem Solarstrom ist grundsätzlich sehr sinnvoll. Besonders bei regelmäßiger Anwesenheit tagsüber kann ein großer Teil des Überschusses direkt ins Fahrzeug fließen.
In der Praxis ist das Auto jedoch oft nicht zuhause, wenn die PV-Anlage die höchste Leistung erzeugt. Dadurch ist auch diese Nutzungsmöglichkeit nicht immer vollständig planbar.
Power-to-Heat wandelt überschüssigen Strom in Wärme um. Diese Wärme wird im Pufferspeicher gespeichert und kann später für Warmwasser oder Heizung genutzt werden.
Im Vergleich zu Batteriespeichern bietet die thermische Speicherung eine deutlich höhere Kapazität. Ein 1000-Liter-Speicher kann ein Vielfaches der Energiemenge eines typischen Stromspeichers aufnehmen – bei geringeren Investitionskosten pro gespeicherter Kilowattstunde.
Wärmespeicher gelten als besonders robust und langlebig. Sie arbeiten ohne komplexe Zellchemie und verursachen geringere Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde.
Gerade in Gebäuden mit regelmäßigem Warmwasserbedarf kann die thermische Speicherung eine wirtschaftlich sehr attraktive Ergänzung oder Alternative zum Batteriespeicher darstellen.
PV-Überschuss lässt sich auf verschiedene Weise nutzen – jedoch ist keine einzelne Lösung in allen Situationen optimal. Der höchste wirtschaftliche Nutzen entsteht meist durch eine Kombination aus Direktverbrauch, Stromspeicher, Elektromobilität und thermischer Nutzung.
Power-to-Heat spielt dabei eine zentrale Rolle, da Wärme deutlich kostengünstiger speicherbar ist als Strom. Wer regelmäßig Überschuss erzeugt und über einen geeigneten Pufferspeicher verfügt, kann so seine Eigenverbrauchsquote nachhaltig steigern.
Möglichkeiten zur Nutzung von PV-Überschuss:
Haushaltsgeräte gezielt tagsüber betreiben
Batteriespeicher einsetzen
Elektrofahrzeug mit Solarstrom laden
Überschuss in Wärme umwandeln (Power-to-Heat)
Wichtige Erkenntnis:
Wärme ist günstiger speicherbar als Strom
Thermische Speicher bieten hohe Kapazität
Kombination mehrerer Strategien ist am wirtschaftlichsten
In vielen Fällen ist eine Kombination aus Direktverbrauch und Power-to-Heat besonders wirtschaftlich, da Wärme kostengünstig gespeichert werden kann.
Nein. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch, ist aber nicht die einzige Möglichkeit zur Überschussnutzung.
Nein. Für die thermische Speicherung ist ein geeigneter Pufferspeicher erforderlich.
Ein 1000-Liter-Speicher kann je nach Temperaturhub etwa 50–60 kWh thermische Energie speichern – deutlich mehr als typische Batteriespeicher.
Ja, sofern nach dem Laden des Fahrzeugs noch PV-Überschuss entsteht. Beide Systeme können sich sinnvoll ergänzen.

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